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Die Perlenschnur einer Lösung – Vier

Die Kette wächst

Ausgangssituation 

„Wir wollen schneller werden. Also müssen wir ganz schnell agil werden. Deswegen werden wir für die Mitarbeiter flächendeckend die Methodenschulung X buchen!"


Ob es jetzt eine Methode oder ein Werkzeug ist – die Lösung ist beides nicht. Da gibt es die harte Aussage: „If there is a tool always follows a fool!". Nicht die Software, nicht die Methode wird eine Lösung bringen – diese liegt in den Menschen selbst. So ist eine Auseinandersetzung mit eigenen Verhaltensweisen gefordert. Gepaart mit der Bereitschaft, tatsächlicher schneller werden zu wollen. Schnelligkeit ist nur ein Attribut. Dahinter liegt Leistungsbereitschaft, Sichtbarkeit und echtes Miteinander!


Hintergrund

Quelle: Ichak Adizes

Viele Teile der obigen Abbildung sind selbsterklärend. Nicht jedes Unternehmen durchläuft jede Station. Manche kommen nur einige Schritte weit und beenden ihr Unternehmen nach 3 Jahren. Manche überspringen Stationen. Manche erfinden sich neu - im Ganzen oder Teilen (Fachchinesisch: Re-Organisation oder Managementbuy-out) und manche werden in grössere Strukturen eingebracht.

Professionelles systematisches Arbeiten entlang Positionen erfolgt in den Stadien „Adolescence", „Prime" und „Stable". Das sind die optimalen Zustände für die konstruktive Weiterentwicklung.

In der Station „Aristrocracy" erfolgt Schulterklopfen nach aussen hin, während innerhalb eines Unternehmens schon der Bedarf nach Adaptionen erkannt wird. Niemals wird darüber aber nach aussen hin kommuniziert. Da herrscht heile Welt. Gefährlich ist der Zustand bei „Early" und voller „Bureaucracy".

Aus dieser Betrachtung heraus sollte klar sein, wie zuerst diese Faktoren in einem Facilitated Workshop hinterfragt und sichtbar bzw. spürbar gemacht werden sollten.

Kultur

Kultur ist, warum man macht, wie man macht, was man macht!

Bei einem unserer Nachbarn ist aufgrund einer Trennung in einer Partnerschaft von einem deren Kinder dasjenige mit seinem Maine-Coon-Kater Louis in dessen erstem Lebenjahr von einer Stadtwohnung aufs Land gezogen.

Wikipedia führt aus: Die Maine-Coon-Katze (engl. coon von raccoon „Waschbär"), auch Amerikanische Waldkatze genannt, ist eine ursprünglich US-amerikanische Haus- und Gebrauchskatze aus dem Nordosten der USA, die 1985 von dem USamerikanischen Bundesstaat Maine zur „Staatskatze" ernannt wurde. Sie ist eine Halblanghaarkatze mittelschwerer Form. Da sie sehr anhänglich ist, wird die Maine Coon auch Hundekatze genannt. Wegen ihres Wesens und ihrer Größe wird sie auch als gentle giant („sanfter Riese") bezeichnet.
 
Louis ist ganz schnell auf Erkundungstour gegangen und unseren 3 Katzen bald Auge in Auge gegenüber gestanden. Er ist neugierig gewesen und stets auf der Suche nach Spielkameraden. Unsere Katzen und auch alle anderen Tiere in unserer Strasse haben seine Nähe aber als aggressiven Akt verstanden und haben statt einer freundlichen Begrüssung mit defensiven Aktivitäten geantwortet. Keiner ist mit
dem anderen zurecht gekommen.

Louis hat sich daraufhin vermehrt zurück gezogen und ist sich seiner immensen Körpergrösse nicht bewusst gewesen. Die anderen haben in aus der Ferne beobachtet und bei erneuten Annäherungsversuchen als Erstes ihr Revier verteidigt. Dabei ist Louis einfach nur langweilig gewesen. So ist er immer trübsinniger geworden.

Tagsüber haben in unsere Nachbarn zu seinem Schutz eingesperrt. Abends hat er sich dann auf Entdeckungstour begeben. Gestern ist es dann unglücklicherweise vorbei gewesen mit seinem kurzen Leben.

Er hatte sich auf den Rädern des PKW´s eines anderen Nachbarn versteckt. Dort wo niemals eine Tier aus unserer Gegend seinen Platz sucht. Trotz Blick unters Auto hat der so umsichtige Lenker den prächtigen Kater Louis übersehen und diesen schon nach einer Umdrehung überfahren. Louis Tod war völlig unnötig und furchtbar.

Er und alle anderen sind an einer nicht vorhandenen gemeinsamen Kultur gescheitert! An für andere ungewohntem Verhalten.

Kultur baut sich auf aus (meist nicht hinterfragten):


  • Grundüberzeugungen
  • Verhaltensbeobachtungen und resultierenden Tätigkeiten
  • Annahmen


Wie Eltern ihre Kinder prägen, so orientieren sich erwachsene Menschen am Verhalten ihrer Kollegen und Vorgesetzten. Das gilt es im Detail anzusehen und Erwartungen sowie Abwertungen bewusst zu machen.


Auswirkungen

Die oben ausgeführten Verhaltensweisen – bewusst oder unbewusst – erzeugen psychologische Effekte, welche wiederum verschiedene organisationale und persönliche Bedürfnisse nach sich ziehen.


Ein geeignetes Analyseinstrument dazu sind die Systemgrenzenlinien:


Quelle: Projekt trifft Hirn, Thomas Weil und Dieter Strasser


Die Abbildung zeigt uns 2 Kreise – die äussere und die innere Hauptgrenzenlinie und eine Gerade als Beispiel einer Abgrenzung in Form einer Nebengrenzenlinie. Jede Zugehörigkeit bringt passende Analysefragen und Bedürfnisse mit.

Neurologisch sind die jeweiligen Gehirnbereiche je Bedürfnis und Zustand aktiv und diese Reaktion mit Bildgebungsverfahren nachweisbar. So bringt Spannung und Entspannung unterschiedliche Darstellungen.

Führung – gleich wie – macht sich jedenfalls bemerkbar!


Abgrenzung

Agilität- und Lean-Methodik zeichnen sich aus durch einfaches Tun aus. D.h., um zu der harten Aussage vom Start eine Kontrapunktion zu setzen – ein oder zwei Teams mal auf eine Ausbildung zu schicken und diese dann Erfahrungen sammeln zu lassen, kann durchaus förderlich sein. Soferne deren Management und betreuende Einheiten diese ebenfalls durchlaufen und bewusste Entwicklungsreflexionen Platz finden.

Fazit 

Schneller zu arbeiten sowie Mehr in der gleichen Zeit zu leisten sind Merkmale unserer Epoche. Wichtig ist das Wie – denn diese Entwicklungen sollen bei nachhaltiger und `echter´ Wirkung immer nur unter Berücksichtigung des Faktor Mensch erfolgen. Alleine aus betriebswirtschaftlichen Gründen führt dies zu weit besseren, nachhaltigeren Resultaten.


Angebot

In unseren Ausbildungen und Workshops legen wir sehr viel Wert auf Maximum Viable Projects - hinweg über alle Ebenen (Programmes & Portfolios) und Phasen. Wir bieten darüber hinaus die Bewusstmachung kultureller Verhaltensweisen samt Begleitung bei der Umsetzung sachlicher Ziele. Punktgenaue Analysemethoden erlauben uns dabei einen grossen Aufmerksamkeitsradius.

Den Wertschöpfungsketten und Ihrem Nutzen gilt dabei immer unser grösstes Augenmerk.

Details finden Sie auf unserer Homepage und/oder in einem persönlichen Gespräch. Gerne demonstrieren wir Ihnen auch live die Effekte bei einer aktuellen Aufgabenstellung.



Ihr Ansprechpartner:

Dieter Strasser, MSc, CMC
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: +43 664 840 834 5


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