Ursprung

Seit knapp 20 Jahren ist mit der Agilität auch der Workshop Facilitator als Rolle im agilen Umfeld entstanden. Im systemischen Kontext existiert auch seit langer Zeit die Konstellationen eines "Splitting Team". Ein 2er-Team mit der Teilung auf die Aufgabe und den Ablauf.

Im englischen Sprachgebrauch werden Betreuer bzw. Leiter von Abläufen als Facilitator bezeichnet. So auch bspw. beim Lego Serious Play. Prozessbegleiter sind im Beratungsbereich auch immer wieder zu finden.

Diese Übersetzung ist bei grösseren Umfängen sehr passend. Der Workshop-Facilitator hat somit schon ein längeres Dasein.

Anerkennung

International ist der Heimathafen die IAF - International Association Facilitation - www.iaf-world.org. Dieser bietet weltweit Kongresse, Mitgliedschaften, Informationen und auch Akkreditierungen.

APMG hat zusammen mit den Strategic Facilitators aus UK anno 2013 das Framework Facilitation kreiert. Ebenso wie in anderen Bereichen werden Akkreditierungen für Foundation und Practitioner angeboten - http://www.apmg-international.com/de/qualifizierungen/facilitation/facilitation-de.aspx (auf der Homepage im Deutschen der Einfachkeit halber als Moderator benannt).

Wir sind der Pionier als ATO in DACH auch in diesen Bereich.

Ergebnis

Die Aufgabe des Workshop-Facilitators ist es, stabilere Ziele in höherer Qualität herbei zu führen. Ziele, hinter denen die Beteiligten auch weiterhin stehen. Dazu ist keine Fachkenntnis erforderlich, sondern ausschliesslich das Verstehen der Absichten.

Wenn das gezeigte Führungsmodell Iceberg zum Einsatz gelangt, wird der Facilitator zusammen mit dem Aufgaben- verantwortlichen und den Beteiligten pro Ebene eine Vereinbarung der Unterstützungsart treffen. So weiss jeder, was vom anderen erwartet wird und aus welchem Grunde welche Aktivitäten initiiert werden.

Begleiterscheinungen

Neue Wege bedingen oft eine radikale Abkehr alter Muster. Je neuer und abstrakter solche Vorhaben sind, desto mehr fehlt die Sicherheit. Als solche bezeichnen wir, wenn wir wissen, woran wir sind (was, wo, wie, wozu und warum).

Menschen mit grösserem Abstand zu neuen Bereichen oder auch grösserer Angst vor Abkehr von alten Pfaden werden als eher "dysfunktional" empfunden. Dem folgen die Klassifizierungen "transitional" und "prozess-achtsam". Bei ersteren erfolgen keine Fragen und das Feedback gibt der Facilitator laut für die Gruppe von sich.

Bei der transitionalen Gruppe gibt es schon einzelne Aktivisten wohin gegen die prozess-achtsame Gruppe von sich aus zu Feedback greift. Das Verständnis wächst so von Status zu Status.