Rückblende Software Day 2018

Trends

Österreich steht im internationalen Vergleich beim Thema Digitalisierung auf den untersten beiden Stufen von vier. Trotz der üblichen Kreativität der Österreicher fehlt momentan das Werkzeug zur Weiterentwicklung (die Schleuder Davids). 

Die Software-Landschaft ist sehr kleinteilig. Viele passen eher Produkte aus den USA an, statt selbst Neues zu entwickeln. Auch bei der Forschung wird nur wenig investiert. Als Mangel wurde eine sehr geringe Fehlerkultur identifiziert. Da helfen auch die mannigfachen vorhandenen Fördermöglichkeiten wenig. Die fehlenden Ressourcen tragen zu dieser Schieflage bei.

Dabei sind die neuen Stakeholder und Businessmodelle sehr reizvoll und bieten viele Chancen.

Als Kennzeichen guter Forschungskooperation gelten, voneinander bei entsprechender Interessensberücksichtigung zu lernen. Insbesondere ist für Universitäten der Fokus nur auf das Heute wenig motivierend.

Ein neues Coding Dojo in Wien soll Berührungsängste abbauen. Dies gilt ebenso für die Befürchtungen zu Bots und generell Machine Learning. Anforderungen an Ethik sind noch offen zu klären. Die neue Moral entwickelt sich gerade nach den Vorfällen bei Facebook uznd Google. Erstes Bewusstsein entsteht. Ethische Diskussionen sind gestartet.

Verwendungen dieser Software sind derzeit sehr gering. Anwendungen sollen für Mitarbeiter festgehalten werden und zur Promotion dienen. Direkte Fragen zu konkreten Anwendungen könnten viel zur Verbreitung beitragen. Bots benötigen Begleitung in Marketing, Neuroscience und Storytelling. Der Bot soll als User-Interface gesehen werden.

Zitiert wurde: „Medien verändern die Gesellschaft“!

Die Frage zur Positionierung in Österreich ist völlig offen. Neue Lehrberufe für Informatik sollen entstehen, wobei die Bezeichnungen nach Abschlüssen auch Auskunft über den unterschiedlichen Ausbildungsweg geben sollen. Als Basis für Informatik wird hauptsächlich mathematisches Grundverständnis gesehen. Erwartungshaltungen sind auf allen Seiten zu klären und der digitale Masterplan soll umgesetzt werden.

Besonders spannend war der Ansatz eines der führenden Informatikers aus Österreich, der sich Ansätzen zur mathematischen Vorab-Bestimmung zur Eignung von Requirements ähnlich Berechnungen für Brücken oder Flugzeugen widmet. Verbale Beschreibungen sind in jeder Sprache unzulänglich. Mit mathematisch logischer Sematik sollte mehr möglich sein. Je weniger Abweisungen in seinen Testfällen pro Requirement erfolgen, desto höher sieht er die Qualität in den Deklarationen. Verschiedenste An sätze von Qualität, Quantität und Wahrscheinlichkeit wurden durchgeführt. Vertiefte Verfahren ergaben Auswertungen zu „Behavior“, „Models“ und „Distance“.