Die entscheidenste Ressource im Wettbewerb wird systematisch versorgt. Bei unseren Trainings (Präsenz/Virtuell) vermitteln wir die Inhalte professioneller Methoden verständlich und praxisnah in sehr kurzer Zeit. Wertschätzend - geduldig - aufmerksam!

Alles für die Umsetzung! Von der Erhebung des IST- Zustandes, über Beratungen zur Einführung bzw. Re-Energetisierung von Projektmanagement in jeder Ausprägung bis zur Auswahl von Tools reicht unser vielfältiges Angebot. Einfach - praktikabel - alltagstauglich!

Solide Fundamente schaffen! Mit einem breiten Sortiment an Fragen, Checklisten und Werkzeugen adressieren wir Ihre Aufgaben, agieren als Sicherung für Ihre Projekte und bieten Workshops für die praktische Umsetzung an. Den Dingen auf der Spur bleiben!

Prozessbegleitung für stabile Ziele! Einfacher Zugang zu essentiellen Ressourcen und wichtigen Erkenntnissen für Ihre Projekte, Programme oder Portfolios jeder Art. Auch darüber hinaus bringen diese Fertigkeiten wesentliche Vorteile. Klar - strategisch - effektiv!

Rückblende Software Day 2018

Österreich steht im internationalen Vergleich beim Thema Digitalisierung auf den untersten beiden Stufen von vier. Trotz der üblichen Kreativität der Österreicher fehlt momentan das Werkzeug zur Weiterentwicklung (die Schleuder Davids). 

Die Software-Landschaft ist sehr kleinteilig. Viele passen eher Produkte aus den USA an, statt selbst Neues zu entwickeln. Auch bei der Forschung wird nur wenig investiert. Als Mangel wurde eine sehr geringe Fehlerkultur identifiziert. Da helfen auch die mannigfachen vorhandenen Fördermöglichkeiten wenig. Die fehlenden Ressourcen tragen zu dieser Schieflage bei.

Dabei sind die neuen Stakeholder und Businessmodelle sehr reizvoll und bieten viele Chancen.

Als Kennzeichen guter Forschungskooperation gelten, voneinander bei entsprechender Interessensberücksichtigung zu lernen. Insbesondere ist für Universitäten der Fokus nur auf das Heute wenig motivierend.

Ein neues Coding Dojo in Wien soll Berührungsängste abbauen. Dies gilt ebenso für die Befürchtungen zu Bots und generell Machine Learning. Anforderungen an Ethik sind noch offen zu klären. Die neue Moral entwickelt sich gerade nach den Vorfällen bei Facebook uznd Google. Erstes Bewusstsein entsteht. Ethische Diskussionen sind gestartet.

Verwendungen dieser Software sind derzeit sehr gering. Anwendungen sollen für Mitarbeiter festgehalten werden und zur Promotion dienen. Direkte Fragen zu konkreten Anwendungen könnten viel zur Verbreitung beitragen. Bots benötigen Begleitung in Marketing, Neuroscience und Storytelling. Der Bot soll als User-Interface gesehen werden.

Zitiert wurde: „Medien verändern die Gesellschaft“!

Die Frage zur Positionierung in Österreich ist völlig offen. Neue Lehrberufe für Informatik sollen entstehen, wobei die Bezeichnungen nach Abschlüssen auch Auskunft über den unterschiedlichen Ausbildungsweg geben sollen. Als Basis für Informatik wird hauptsächlich mathematisches Grundverständnis gesehen. Erwartungshaltungen sind auf allen Seiten zu klären und der digitale Masterplan soll umgesetzt werden.

Besonders spannend war der Ansatz eines der führenden Informatikers aus Österreich, der sich Ansätzen zur mathematischen Vorab-Bestimmung zur Eignung von Requirements ähnlich Berechnungen für Brücken oder Flugzeugen widmet. Verbale Beschreibungen sind in jeder Sprache unzulänglich. Mit mathematisch logischer Sematik sollte mehr möglich sein. Je weniger Abweisungen in seinen Testfällen pro Requirement erfolgen, desto höher sieht er die Qualität in den Deklarationen. Verschiedenste An sätze von Qualität, Quantität und Wahrscheinlichkeit wurden durchgeführt. Vertiefte Verfahren ergaben Auswertungen zu „Behavior“, „Models“ und „Distance“.


Bewusstsein eines Unternehmens

Ein Tweet hat mich zu diesem Eintrag angeregt. In dem Tweet führte der Autor aus, ein Unternehmen kann im Gegensatz zu einem Individuum keine Werte haben. Diese werden von den Individuen geprägt. Der Autor meinte dann weiters, deswegen sollte mit Prinzipien gearbeitet werden.

 

Soweit klingt die Aussage über die Werte total nachvollziehbar. Der Schluss zu den Prinzipien weniger. Aber über das will ich hier im Moment nicht weiter nachdenken. Viel mehr über den 1. Teil der Aussage im Zusammenhang mit den Ausführungen des von mir hochgeschätzten Thomas Weil in seinen Darlegungen zu „Free the limbic“.

 

Thomas schreibt: „Organisationen sind un-menschlich Zwar sind diese von Menschen geschaffen. Aber zuallererst sind Organisationen dafür da, ihr eigenes Überleben zu sichern.“ Hoppla – doch ein Eigenleben?

 

Es geht weiter mit „Vergleichbar dem Räderwerk einer Uhr haben die Menschen, die in Unternehmen arbeiten, eine diesem ´un-menschlichen´ Organismus dienende Funktion.“ Uii – ich höre imaginatives Heulen. „In Organisationen arbeiten Menschen. Menschen in Organisationen sind dafür verantwortlich, wenn es im Unternehmen ´menschelt´. Menschen bringen ihre ´verdeckten Erwartungen´- meist unbewusst – ins Unternehmen ein und verwechseln gelegentlich den Arbeitsplatz mit einem Ort, an dem die unerfüllten lebensgeschichtlichen Bedürfnisse Befriedigung finden sollen.“ Daraus entstehen die verdeckten ´Verträge´, die uns im Miteinander dann oft zu schaffen machen.

 

„Wenn verdeckte Erwatungen massgeblicher Personen in einem Unternehmen zu unausgesprochenen kollektiven Erwartungen werden, dann kann es zu den sogenannten ´geheimen Verträgen´ kommen.“ Da sind sie schon.

 

„Um Bewusstsein im Unternehmen zu erlangen, kommt es darauf an, die Bereitschaft aufzubringen, sich mit den geheimen Verträgen in der eigenen Organisation zu befassen. Denn die daraus gewonnenen Einsichten können zum Motor von Innovation und Veränderung werden.“ – Die Personen schaffen also das Bewusstsein. Bewusst und unbewusst. Es sind unsere Grundüberzeugungen, Annahmen, Interaktionen, gelebte Verhaltensweisen, welche die Unternehmenskultur – das B ewusstsein des Unternehmens kreieren. Sie spüren das schon meist beim ersten Eintreten in das Unternehmenssystem. Sie spüren aber auch schnell, wenn sich Inneres mit Äusserem nicht in Einklang befindet.

 

Thomas unterscheidet sogar zwischen individuellen und organisationellen Bedürfnissen. Wenn wir uns das alles im Kopf herum gehen lassen, ist es, wie wenn es doch ein organisationelles Bewusstsein geben müsste. Und damit auch Werte der Organisation. Bei tieferem Durchdenken unter der Berücksichtigung der Art und Weise des Entstehens dieses Bewusstseins, ist es die Wechselwirkung von Mensch zu Unternehmenskultur und Mensch. Letztendlich sind es zigfache über meist viele Jahre hinweg geprägte Einstellungen, welche die Organisation und damit wieder die Individuen prägen.

 

Diese Sicht lässt mich das Fazit ziehen, wie die ursprüngliche Aussage zu den Werten einer Organisation zwar etwas kurz gegriffen scheint, da die Wechselwirkungen völlig ausser Acht gelassen werden. Dem Endergebnis kann ich mit Überzeugung zustimmen.

 

Zurückkommend zu den Prinzipien – diese sind Ausdruck von Einstellungen. Einstellungen, wie wir uns verhalten wollen. Das halte ich für einen validen Ansatz. Was mir aber im Bild des Systems fehlt, ist der Hinweis zur Orientierung. Die Antworten auf das Wofür? – dem Unternehmensgegenstand.


BA CAMP - Blogparade 2017

Peter Gerstbach stellt die Frage: "Wieso werden manche Ideen vom Unternehmen sofort aufgenommenund andere verschwinden sang- und klanglos in der Schublade? Und dass, obwohl Ihr mit allen Stakeholdern gesprochen, Workshops erfolgreich moderiert, tragfähige Konzepte erarbeitet habt und das Ergebnis sich sehen lassen kann?

 

Gruppe I) sachlich, kognitiv

  • Waren es auch die relevanten Stakeholder? Was hat sich dahingehend verändert?
  • Welche Informationen sind vorenthalten worden?
  • Welche Politik ist in diesen Unternehmen vorhanden?
  • Welche Kultur zeigt sich? Bspw. Verhindern Verträge zur expliziten Vereinbarung von pünktlicher Lieferung genau dieselbe?
  • Waren die Fehlversuche in Österreich?
  • Welche gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen gab es?
  • Gab es gute Kontakte zum Mitbewerb?
  • Welche internen Machtspiele herrschten vor?
  • Was ist im Umfeld passiert?
  • Welchen existenziellen Druck gab es?
  • Moderation ist für mich zu wenig. Facilitation setzt all das voraus, was klassische Moderation liefert und geht darüber hinaus auf Persönlichkeitstypen, Komplexitätsgrad und bevorzugte Verhaltensweisen ein. Die sinngemässe Übersetzung von Facilitation lautet auch systemische Moderation. S. dazu auch die Artikel `Die Perlenschnur ei er Lösung – 1 bis 4´und `Der Schlüsselfaktor für Ihre Vorhaben´ unter www.viableprojects.eu/publikationen/artikel/

 

Gruppe II) psychologisch

  • In welchen ICH-Zuständen liefe die Transaktionen der Teilnehmer?
  • Wurde tangential kommuniziert
  • Wurde aktives Zuhören verwendet?
  • Welche Trittbrettfahrer waren zu beobachten?
  • Welche Transaktionsspiele liefen?
  • Waren emotionale Entkopplungen zu beobachten
  • Wie war der Grad der Empathie?

 

Die Liste könnte ohne Weiteres fortgesetzt werden und gäbe damit schon eine Menge an Futter für Analysen. Die ausgehende Frage bedarf aber noch einer Antwort – es gibt nicht DIE Methode und DAS Verhalten, welches IMMER zu dem Erfolg aus Sicht des BA führt!

Jedes Verhalten hat auch Nutzen. Selbst wenn dieser sich für den BA nicht zeigt. Manche Probleme wollen nicht gelöst werden. Worüber könnten sich die Mitarbeiter unterhalten, wenn dieses Problem nicht mehr da wäre? Psychologisch existieren 7 verschiedene Motive, nichts zu ändern. Wo Menschen agieren, gibt es menschliche Phänomene.

 

Zum Abschluss nochmals der Verweis auf die Blogparade aus dem BA CAMP 2017 mit der URL: http://ba-camp.org/2017/01/aufruf-zur-blogparade-2017/


Veranstaltungen

Art Titel Stufe Sprache Datum Ort Training Examen
Training AgilePgM Foundation Deutsch 12.–14.11.2018 Berlin € 1.680,00 € 235,00 buchen
Training AgileBA Foundation Deutsch 26.–28.11.2018 Wien € 1.680,00 € 235,00 buchen
Training AgileBA Practitioner Deutsch 29.–30.11.2018 Wien € 1.480,00 € 320,00 buchen
Training AgilePM Foundation Deutsch 10.–12.12.2018 Köln € 1.680,00 € 235,00 buchen
Training AgileBA Foundation Deutsch 12.–14.12.2018 Köln € 1.680,00 € 235,00 buchen
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